Bunte Farbbomben sind irgendwann in den letzten Tagen auf dem Leopold Stocker Verlag gelandet!

Aber warum?

Hier paar Fakten zum Verlag die vielleicht auf die Motivation dafür schließen lassen:

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Vordergründig vertreibt der Leopold Stocker Verlag Bücher zu Themen wie Kochen, Natur, Heimat, etc.
Seit 1999 ist der Verlag jedoch auch Herausgeber der Zeitschrift "Neue Ordnung" die vom DÖW als rechtsextrem eingestuft wird.
Außerdem wurde 2004 der Ares-Verlag für ein "politisch-historisches Programm" gegründet. Dort werden bekannte Werke von Autor:innen der Neuen Rechten vertrieben.

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Der Verlag wurde von Leopold Stocker gegründet, der schon ab 1917 antisemitische und deutsch-völkische Inhalte mit seinem Verlag verbreitete. Er war begeistert vom "Anschluss" Österreichs an Deutschland und vom Führer.

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Follow

Nach 1945 wurden ihm vom österreichischen Innenministerium neonazistische Aktivitäten vorgeworfen, er soll an der Gründung eines Orden beteiligt worden sein desen Ziel es war: "... die nationalsozialistische Geisteshaltung nicht verkümmern zu lassen, sondern ihr neue Impulse zu geben".
Das Verfahren gegen ihn wurde 1949 eingestellt. 1950 starb Leopold Stocker, an seinem Grab hielt unter anderem ein ehemaliges NSDAP-Mitglied eine Rede.

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Aktuell wird der Verlag von seinem Enkel, einem Mitglied bei der Burschenschaft Germania Salzburg, Wolfgang Dvorak-Stocker geführt.
Er ist außerdem Autor in, und/oder Herausgeber von, zahlreichen rechtsextremen Zeitungen. Als ein Beispiel sei hier die Zeitschrift "Sezension" genannt, die er seit 2003 mit herausgibt, und deren Chefredakteur, der Antisemit und ein prominenter Akteur der Neuen Rechten, Götz Kubitschek ist.

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Wolfgang Dvorak-Stocker wurde zusammen mit seinem Sohn, ebensfalls ein Burschenschaftler, auf Demos der Identitären gesehen, bei denen sein Sohn auch aktiv war.
Außerdem ist Wolfgang Dvorak-Stocker gut in rechts(extremen) Kreisen vernetzt. So hielt er z.B. bei dem 120 Jahre Stiftungsfest der Grazer B! Marko-Germania Burschenschaft, bei dem auch Identitäre Reden hielten, eine Rede in der er über die „Bedrohung des deutschen Volkes in seiner physischen Existenz“ referierte.

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